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Bewusstes Atmen zur Stressreduktion

Aktualisiert: 29. Aug 2019

Vier Sekunden einatmen. Sechs Sekunden ausatmen. Elf Minuten lang. Dann ist unser körpereigenes Wartungsprogramm angelaufen und versetzt den Organismus in eine Art Reparaturmodus und lässt den Geist zur Ruhe kommen.


Atmen wir in stressigen und belastenden Situationen tief ein und aus, spielen wir dem Körper eine Art Schlafzustand vor und der Körper macht mit. Der Vagusnerv wird stimuliert und entfaltet seine beruhigende Wirkung. Blutdruck und Herzfrequenz sinken, Muskeln werden gelockert und im ganzen Körper breitet sich ein wohliges Gefühl aus.


"Der Atem ist unser einziger Zugang, um bewusst das vegetative Nervensystem zu beeinflussen", sagt Thomas Loew, Professor für Psychosomatik und Psychiatrie am Universitätsklinikum Regensburg.


Wer regelmäßig seine Atemfrequenz von den üblichen zwölf Zügen pro Minute auf sechs halbiert, kann noch andere Leiden lindern. Neben Stress und Bluthochdruck können auch Schmerzen gelindert werden. Mit dieser Atemtechnik kommen auch Klienten mit Schlafstörungen schneller zur Ruhe und Frauen in den Wechseljahren beugen damit weitere Hitzewallungen vor.


#Atem #Meditation #Ruhe #Entschleunigung


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